Bekämpfung von Insider-Bedrohungen
Als Edward Snowden die geheimen Dokumente des Überwachungsprogramms der NSA leakte, war dies eine klare Botschaft an die Unternehmen: Wenn ein Mitarbeiter vertrauliche Dokumente der NSA stehlen kann, kann er das mit jedem tun. Der autorisierte Zugriff von Mitarbeitern auf vertrauliche Daten eines Unternehmens stellt ein offensichtliches Risiko für dessen Cyber- und Finanzsicherheit dar, da diese Daten verwendet werden können, um das Unternehmen auszunutzen.
Die Motivation hinter solchen Verrätereien? Sie kann von einer betrügerischen Gelegenheit, die einem Mitarbeiter in Aussicht gestellt wird, bis hin zu Groll reichen, der ihn zu einer Aktion anstachelt. Der Grund dafür können tief verwurzelte Moralvorstellungen oder Überzeugungen eines Mitarbeiters sein oder tatsächlich der finanzielle Gewinn. Der Zugriff auf die bestgehüteten Geheimnisse des Unternehmens und Insiderwissen über seine Sicherheitslücken verschaffen den Tätern immer einen Vorteil.
Vorsätzlicher Diebstahl ist nicht die einzige Bedrohung von innen.
Stellen Sie sich Ihr Unternehmen vor. Stellen Sie sich nun einen Mitarbeiter Ihres Unternehmens vor, der ein vertrauliches Dokument an einen Kunden sendet. Vielleicht ist er in Eile, benommen oder er sendet die E-Mail, bevor sein Koffein wirkt, und er sendet das vertrauliche Dokument unverschlüsselt. Der Hacker wartet am Endpunkt, um eine Schwachstelle zu finden, und raten Sie mal: Ihr Mitarbeiter des Monats hat ihm die Sicherheit Ihres Unternehmens auf dem Silbertablett serviert. Im Jahr 2015 wurden täglich über 116 Milliarden Geschäftsnachrichten versendet. Das sind 116 Milliarden Chancen, dass vertrauliche Informationen abgefangen werden – entweder mit böswilliger Absicht oder versehentlich.
Die Datenmenge, die jeden Tag in Unternehmensnetzwerken zirkuliert, kann erschütternd sein, und ein Großteil davon gilt als vertraulich. Unternehmen in stark regulierten Branchen verfügen über große Mengen vertraulicher Daten – Informationen wie Biometrie, Gesundheitsakten, Finanztransaktionen und Bestandsverfolgung. Allein die Möglichkeit, mit einem einzigen Schlag an eine Fülle streng vertraulicher Informationen zu gelangen, macht stark regulierte Branchen zu einem bevorzugten Ziel.
Da viele Unternehmen Firewalls und Serversicherheit bevorzugen und vor E-Mail-Verschlüsselung zurückschrecken, lassen sie eine riesige Lücke für das Abfangen von Nachrichten und setzen Informationen einem Risiko aus. Richtlinienbasierte E-Mail-Verschlüsselung ist ein Schlüssel im Kampf gegen Cyberkriminelle, die immer mehr Anstrengungen unternehmen, um an Unternehmens-E-Mail-Daten zu gelangen.
E-Mail-Verschlüsselungslösungen, die so konfiguriert werden können, dass sie bestimmte E-Mails basierend auf den voreingestellten Richtlinien eines Unternehmens erkennen und verschlüsseln, bieten Mitarbeitern eine benutzerfreundliche Erfahrung und dem IT-Management Sicherheit. Aber wird Ihre Belegschaft diese Lösung zuverlässig nutzen? Ein Fall nach dem anderen hat uns gezeigt, dass Unternehmen und sogar ganze Branchen es versäumt haben, diese Frage zu stellen.
Wenn E-Mail-Sicherheitslösungen – oder auch andere Technologien – zu kompliziert sind, werden Mitarbeiter mit ziemlicher Sicherheit einfachere Wege finden, eine Aufgabe zu erledigen. In diesem Szenario wird die Sicherheit außer Acht gelassen. Insider-Bedrohungen bereiten leitenden Unternehmensleitern weiterhin schlaflose Nächte. Ein aktueller PwC-Bericht in den USA ergab, dass 32 Prozent der Befragten Insider-Bedrohungen für kostspieliger und schädlicher halten als externe Vorfälle.
Verschlüsselung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass diese vertraulichen Informationen privat und sicher bleiben – während E-Mails übertragen und gespeichert werden. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie E-Mail-Verschlüsselung Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitern helfen kann, vertrauliche Daten zu schützen, könnte der unten aufgeführte Bericht für Sie von Interesse sein.