Bedeutet eine verstärkte Authentifizierung mehr Schritte?
98 % der IT-Leiter gaben an, dass ihre Organisationen die Authentifizierung verbessern müssen – doch mehr als die Hälfte ist besorgt über die negativen Auswirkungen auf das Geschäft, die durch verstärkte Authentifizierungsprozesse entstehen, wie eine Umfrage von Echoworx zeigt.
Mehr Schlösser bringen zwar mehr Sicherheit, aber auch mehr Schlüssel. Hier kommt das E-Mail-Sicherheitsproblem ins Spiel, wo Unternehmen, die die digitale Zustellung für einen nahtloseren Service nutzen, auf dieses uralte Problem stoßen: Wie erhöht man die Sicherheit, ohne die Nachrichtenzugänglichkeit zu verringern?
Digitale Beschleunigung treibt die Einführung der E-Mail-Verschlüsselung voran
Da immer mehr Unternehmen auf papierlose Lösungen umsteigen, steigt ihr Bedarf an sicheren digitalen Kommunikationswegen weiter an. Und laut Ponemons Studie „Global Encryption Trends Study 2021“ ist dieser Anstieg konstant: 50 % der Umfrageteilnehmer geben an, dass sie in ihrer gesamten Organisationsstruktur eine Verschlüsselungsstrategie anwenden – ein Anstieg um ganze 13 Punkte seit 2015. Eine weitere Umfrage, 2021 Enterprise Encryption Needs And Experience Survey von Echoworx, nennt den Austausch sicherer digitaler Dokumente als Haupttreiber für die Einführung sicherer Kommunikationslösungen – im Gegensatz zu Compliance-gesteuerten Treibern.
Bedenken hinsichtlich der Benutzererfahrung bleiben bestehen
Digital soll das Geschäft ermöglichen, nicht behindern. Und wenn man bedenkt, dass nur 7 % der IT-Leiter es einfach finden, E-Mails zu schützen, obwohl 90 % dem Schutz von E-Mail-Daten Priorität einräumen, sind diese Bedenken nicht unbegründet. Unsere Daten zeigen, dass die meisten Bedenken auf die Benutzererfahrung zurückzuführen sind – über 54 % der IT-Leiter empfinden die Beeinträchtigung der Benutzererfahrung als Hindernis.

Authentifizierung Erfahrung im Vordergrund
98 % der IT-Leiter gaben an, dass ein Bedarf an verstärkten Authentifizierungsmaßnahmen besteht. Und dennoch denken die meisten Menschen bei verstärkter Authentifizierung an getrennte physische Token, zusätzliche Schritte für Benutzer und endlose, umständliche Passwortlisten. Bei großen Organisationen mit Millionen von Kunden darf das Benutzererlebnis nicht beeinträchtigt oder beeinträchtigt werden oder über verschiedene Geräte oder geografische Standorte hinweg inkonsistent sein. Authentifizierungsoptionen sind erforderlich.
Laut einem Direktor eines nordamerikanischen Einzelhandelsunternehmens „werden Kunden abgewiesen, wenn ihnen nur eine Option präsentiert wird und sie mit dieser nicht vertraut sind.“
MFA beliebt für verbesserte Sicherheit
Wenn es um E-Mail-Sicherheit geht, hat Echoworx festgestellt, dass IT-Leiter sich am meisten auf kundenorientierte Flexibilität konzentrieren – mit 66 % möchten geschützte E-Mails mit jedem, überall und auf jedem Gerät teilen. Dennoch sagen 98 % der Umfrageteilnehmer, dass sie auch erhöhte Authentifizierungssicherheit priorisieren müssen, um vertrauliche Daten zu schützen. Multi-Faktor-Authentifizierungsmaßnahmen (MFA), die sich auf Authentifizierungsprozesse beziehen, die zwei oder mehr authentifizierende Informationen erfordern, wie z. B. eine Benutzer-/Passwortkombination zusätzlich zu einem automatisch generierten Einmalkennwort (OTP), werden als entscheidend für diesen Prozess aufgeführt.

Biometrie verspricht passwortlose Erfahrungen
Wussten Sie, dass der durchschnittliche Mitarbeiter 11 Stunden pro Jahr mit der Eingabe und Zurücksetzung von Passwörtern verbringt? Biometrie, also Authentifizierungsmethoden wie Fingerabdruckleser und Gesichtserkennung, könnte die Antwort auf eine Zukunft ohne Passwörter sein – das ultimative optimierte Authentifizierungsmodell. Durch die Nutzung der bereits integrierten biometrischen Technologie auf dem Gerät eines Benutzers über webbasierte Standard-APIs wie WebAuthn können Unternehmen die Sicherheit eines Geräts nutzen, um Benutzer zu authentifizieren, ohne dass zusätzliche Informationen erforderlich sind. So werden lange, komplexe Passwörter überflüssig.
„Die Abhängigkeit von Passwörtern zu beseitigen, ist heute ein wichtiges Ziel für alle, die Online-Dienste anbieten“, sagte Andrew Shikiar, Executive Director und CMO der FIDO Alliance.
Mehr Schritte? Oder nur mehr Optionen?
Bedeutet eine sicherere Authentifizierung mehr Schritte? Das kommt darauf an. So wie nicht jeder Kunde gleich ist, sind auch die Daten und Dokumente, die Unternehmen senden und schützen müssen, nicht gleich. Die beste Authentifizierungsmethode ist die, mit der sich der Benutzer am wohlsten fühlt. Die Authentifizierung muss flexibel genug sein, um jedem individuellen Geschäftsfall gerecht zu werden. Von verstärkten Authentifizierungsmaßnahmen, die mehr Schritte erfordern, wie MFA, bis hin zu nahtlosen, aber dennoch hochsicheren, passwortlosen Methoden wie Biometrie: Organisationen benötigen Optionen, um allen individuellen Benutzeranforderungen gerecht zu werden.
„Ich glaube, dass es einen großen Unterschied zwischen den Berechtigungsstufen gibt, die einigen zugewiesen werden und denen anderer nicht, daher benötigen wir unterschiedliche Authentifizierungsstufen.“ Direktor eines nordamerikanischen Softwareunternehmens
Echoworx bietet mehrere Authentifizierungsoptionen
Mit sieben akzeptierten Methoden zur Authentifizierung von Benutzern, darunter Biometrie und 2-Faktor-Authentifizierung (2FA), eine Form von MFA, bietet Echoworx sowohl Absendern als auch Empfängern mehr Optionen und Kontrolle über ihr Erlebnis. Zusätzlich zu mehreren Authentifizierungsmethoden ermöglicht Echoworx auch den Zugriff auf acht sichere Übermittlungsmethoden (Webportal, S/MIME, PGP, TLS mit Fallback, PDF, PDF, Office und sichere ZIP-Anhänge) und unterstützt bis zu 27 Sprachen.

