Millennials gehen mit Unternehmensdaten leichtfertig um
Eine von Echoworx, dem Entwickler der ersten intelligenten Plattform zur Nachrichtenverschlüsselung, durchgeführte Umfrage ergab, dass 18- bis 34-Jährige fast doppelt so viele vertrauliche E-Mails an die falschen Empfänger senden wie Angehörige der Generation X. Dies gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich der internen Governance-Richtlinien britischer Unternehmen.
Die heute veröffentlichten Umfrageergebnisse untersuchten die Wahrnehmung von E-Mail als sicheres Mittel zum Austausch sensibler Unternehmensdaten. 30 Prozent der Millennials gaben zu, vertrauliche Unternehmensinformationen an den falschen Empfänger gesendet zu haben. Darüber hinaus gab eine beträchtliche Anzahl der Befragten zu, vertrauliche Daten per E-Mail erhalten zu haben, die nicht für sie bestimmt waren: 50 Prozent (18-34) bzw. 39 Prozent (35-54).
Da Millennials in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich 75 Prozent der britischen Erwerbsbevölkerung ausmachen werden, war die vielleicht auffälligste Erkenntnis der Studie ihre mangelnde Sorge um die E-Mail-Sicherheit. Über die Hälfte hält E-Mail für die sicherste Kommunikationsform.
„Diese Ergebnisse verdeutlichen einen deutlichen Mangel an Bewusstsein für E-Mail-Sicherheit in einer Branche, in der Unternehmensdaten stark reguliert sind. Umso besorgniserregender ist das Verständnis der zukünftigen Belegschaft für E-Mail-Sicherheit. Unternehmen müssen ihre internen Governance-Richtlinien umgehend überarbeiten, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter ausreichend geschult sind und sich der Schäden bewusst sind, die durch E-Mail-bezogene Datenschutzverletzungen entstehen“, so Jacob Ginsberg, Senior Director von Echoworx.
Die Studie zeigte außerdem, wie die Sicherheitsrisiken bei den 18- bis 34-Jährigen zunehmen; 54 Prozent greifen über ein privates Gerät auf vertrauliche Arbeitsinformationen zu.
Jacob Ginsberg fuhr fort: „Der Schlüssel zur vollständigen Sicherheit von Unternehmensdaten liegt darin, den Umgang mit ihnen so einfach wie möglich zu gestalten. Unternehmen müssen ihre E-Mail-Lösungen mit Verschlüsselung ausstatten, um die Sicherheit aller sensiblen Informationen zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig für Organisationen mit BYOD-Richtlinien, die es Mitarbeitern ermöglichen, jederzeit und überall Daten in das Unternehmensnetzwerk hoch- und herunterzuladen.“
Die Studie, bei der 1.000 Finanzdienstleistungsfachleute in ganz Großbritannien befragt wurden, wurde im April 2015 von OnePoll im Auftrag von Echoworx durchgeführt.